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Pressemitteilung: Überprüfung von Umlaufsperren auf Geh- und Radwegen im Stadtgebiet von Friesoythe

Umlaufsperren auf Fahrradwegen wurden in der Vergangenheit häufig installiert, um Fahrzeuge von radtouristischen Wegen fernzuhalten. Sie sollten auch die Fahrradfahrer dazu bringen, ihre Geschwindigkeit zu verringern und die Aufmerksamkeit zu steigern.

„Tatsächlich hat es sich gezeigt, dass Umlaufposten oft die Durchfahrt erschweren und nicht barrierefrei sind, vor allem sind sie für Radfahrer mit Gepäck- und Kinderanhänger oder Handbikefahrer schwer passierbar“, erklärte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Melanie Buhr.

Die Fraktion SPD/Bündnis 90/die Grünen hat daher den Antrag gestellt, die Notwendigkeit von Umlaufsperren und Pollern auf Geh- und Radwegen im Stadtgebiet von Friesoythe zu prüfen. Umlaufsperren sind überall dort, wo sie nicht unbedingt verkehrstechnisch notwendig sind, zu entfernen. In allen anderen Fällen sind die Umlaufsperren in Bezug auf die Abstände und Wegbreiten nach den ERA-Empfehlungen zu optimieren bzw. durch alternative Maßnahmen zu verändern.

„Dort, wo Umlaufsperren einer vorfahrtsberechtigten Querung dienen, ist zu prüfen, ob aufgrund der allgemeinen Verkehrssituation eine Veränderung der Vorfahrt, zugunsten des Radverkehrs möglich ist“, ergänzte Raphael Opilski.

Die heutigen Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) sehen die Aufstellung von Umlaufsperren nur noch in Ausnahmefällen vor. Damit in diesen Fällen ein bequemes und sicheres Durchfahren mit Rollstühlen und auch die Durchfahrt mit einem Fahrradanhänger ohne Rangieren möglich ist, werden entsprechende Mindestbreiten empfohlen. „Diese Empfehlungen möchten wir auch in Friesoythe umsetzen, und damit eine wichtige Vorgabe für die Erreichung des Ziels der fahrradfreundlichen Kommune Friesoythe erfüllen“, so Melanie Buhr.

Zum vollständigen Stadtratsantrag:

Antrag: Verkehrssituation der Kamper Brücke verbessern

Seit Jahren ist die Verkehrssituation an der Kamper Küstenkanalbrücke für Fahrradfahrer und Fußgänger alles andere als gut. Schon vor einigen Jahren haben wir im zuständigen Ausschuss das Thema behandelt, jedoch sahen wir seinerzeit einige Hindernisse, die das Vorhaben zunächst im Sander verlaufen ließen.
Auf Anschub einiger Kamper Bürger haben wir uns das Thema nun erneut vorgenommen und uns selbst ein Bild der Situation gemacht sowie die damaligen Problemstellen erneut unter die Lupe genommen. Wir sehen nun gute Chancen, eine Verbesserung der Situation zu erreichen, indem wir den Verkehrsfluss wie in Husbäke oder Klein Scharrel steuern und haben hierfür konkrete Argumente gesammelt. Gleichzeitig wollen wir uns aber nicht vorschnell festlegen, sondern – hoffentlich abschließend – zusätzlich noch einmal eine breite Betrachtung in Form einer Machbarkeitsstudie durchführen.

Unseren vollständigen Antrag findet ihr hier:

Antrag der SPD-Fraktion: Umsetzung der Einrichtung vonTempo-30-Zonen vor den Kindertagesstätten und Grundschulen der Stadt Friesoythe

Unser Antrag auf Umsetzung der Einrichtung von Tempo-30-Zonen vor den Kindertagesstätten und Grundschulen der Stadt Friesoythe.

Antrag der SPD-Fraktion
Umsetzung der Einrichtung von Tempo-30-Zonen vor den Kindertagesstätten und Grundschulen der Stadt Friesoythe

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

bezugnehmend auf den Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Friesoythe von 2015 stellen wir nun den folgenden Antrag:

Die Verwaltung der Stadt Friesoythe wird beauftragt, die Einrichtung von Tempo-30-Zonen vor den Kindertagesstätten und Grundschulen – wo bisher diese entsprechenden Tempo-beschränkungen noch nicht bestehen – im gesamten Stadtgebiet von Friesoythe einzurichten, sofern es rechtlich möglich und sinnvoll ist. Besonders in den Außenbereichen der Stadt bitten wir um entsprechende Berücksichtigung bei den Einrichtungen – beispielhaft sei dazu im Außenbereich das Montessori Kinderhaus an der Schwaneburger Wieke genannt. Ansonsten bitten wir um Überprüfung anderer Möglichkeiten wie z. B. hinweisgebende Schilder („Spielende Kinder“, etc.).

Begründung:
Nach der mittlerweile gültigen Änderung der Straßenverkehrsordnung kann Tempo 30 vor Kindertagesstätten und Grundschulen auch an Hauptverkehrsstraßen angeordnet werden und zwar unabhängig davon, ob es sich um einen Unfallschwerpunkt handelt oder nicht.

Mit der Änderung stärken wir die Verkehrssicherheit von Kindern im Straßenverkehr. Gerade kleine Kinder können Gefahren im Straßenverkehr noch nicht richtig einschätzen. Und leider stellen sich nicht alle Autofahrer von alleine auf die besondere Situation vor Grundschulen und Kindertagesstätten ein. Die Einrichtung der Tempo-30-Zonen leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit.

Die Stadt Friesoythe sollte nach Ansicht der SPD-Fraktion die beschlossene Rechtslage nutzen, um jetzt auch überall im gesamten Stadtgebiet der Stadt Friesoythe an den Grundschulen und Kindertagesstätten die Verkehrssicherheit zu verbessern.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Melanie Buhr
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Heike de Buhr
Ratsmitglied

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