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Allgemeine Mitteilungen (Presse, etc.) für die gesamte SPD Friesoythe

Interessen der Kinder müssen
Grundlage der Entscheidungen
über Grundschulstandorte bilden

„Es ist für uns nachvollziehbar, dass sich in den Ortsteilen bei zurückgehenden Schülerzahlen Menschen Sorgen um die Zukunft ihres Grundschulstandortes machen“, stellten die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion fest. „Es wäre aber verantwortungslos und falsch, das wichtige Ziel, allen Kindern einen erfolgreichen Start in das Schulleben zu ermöglichen, der Tradition und dem Prestige eines Schulbetriebes im eigenen Ortsteil unterzuordnen“.

„Wir haben kein Problem mit kleinen gut funktionierenden Grundschulen, allerdings ist ein Schulbetrieb, der nur noch das Minimum der gesetzlichen Vorgaben erfüllt, nach unserer Meinung nicht mehr mit dem Anspruch der Grundschulkinder auf ein umfassendes und zuverlässiges Schulangebot vereinbar“, erklärte Eike Baran.

„ Eltern dürfen auf keinen Fall von außen unter Druck gesetzt werden, sondern müssen immer die Möglichkeit haben, sich im Rahmen der rechtlichen Vorgaben frei für das nach ihrer Ansicht richtige Schulangebot für ihre Kinder zu entscheiden“ so der Appell der SPD-Stadtratsfraktion.

Gerade in Schulen, wo die Schülerzahlen sich auf eine Viertelzügigkeit hin bewegen, wird die Verunsicherung der Eltern aber auch der Lehrerinnen und Lehrer besonders deutlich. „In dieser Situation haben alle Betroffenen einen Anspruch darauf, dass verantwortliche Politikerinnen und Politikern sich ehrlich und klar zu der Zukunft des einzelnen Grundschulstandortes äußern. So bleibt die nötige Zeit, ein mögliches strukturiertes Abwicklungsverfahren gemeinsam abzuklären und Brüche für die einzelnen Schülerinnen und Schüler zu vermeiden“ erklärte Renate Geuter.

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung, bei Schulen die aktuell und perspektivisch weniger als 30 Schülerinnen und Schüler haben werden, in Absprache mit allen Beteiligten ein geordnetes Verfahren zur Schließung der Schule einzuleiten, ist nicht nur von allen Schulleiterinnen und Schulleitern der Grundschulen in Friesoythe unterstützt worden, sie haben eine solche Klarstellung ausdrücklich gefordert. „Wir sind der Elternvertreterin und den Vertretern der Schüler und der Lehrer im Fachausschuss für ihr Verantwortungsbewusstsein sehr dankbar, mit ihrem Votum haben sie die Mehrheit für diesen Beschluss ermöglicht“ erklärte Melanie Buhr. „Auch mit diesem Grundsatzbeschluss wird über die Zukunft jedes einzelnen Schulstandortes selbstverständlich konkret in den Gremien entschieden, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer haben damit aber die in der Diskussion immer wieder angeforderte Planungssicherheit.

„Diesen Mut zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit den Herausforderungen der zurückgehenden Schülerzahlen an einzelnen Grundschulstandorten erwarten wir bei den kommenden Beratungen auch von den Vertretern der Mehrheitsfraktion“ so die SPD.

„In einem Arbeitskreis mit Vertretern der Verwaltung, aller Ratsfraktionen, der Lehrer- und Elternvertreter ist ein einvernehmliches Beschlusspaket erarbeitet worden, der auch den Neubau einer modernen Grundschule in Altenoythe beinhaltet. Damit wird der Schulstandort Altenoythe dauerhaft und nachhaltig gestärkt“, erinnerte Dennis Löschen. „Für das schrittweiche Aufweichen dieser Empfehlung habe ich kein Verständnis, ich erwarte, dass auch die CDU-Vertreter zukünftig konstruktiv und verantwortungsbewusst an der Ausgestaltung und Umsetzung dieses Beschlusses mitarbeiten“ so der Ortsvorsteher.

Wirtschaftliche Fehlplanung
Ursache für rechtliche
Probleme beim Saunabetrieb

„Die Rechtswidrigkeit des bisherigen Saunabetriebes ist nicht irgendwie vom Himmel gefallen, wie es die CDU in ihrer Pressemitteilung zu suggerieren versucht. Sie ist vielmehr unmittelbare Folge davon, dass der ehemalige Bürgermeister und seine Unterstützter seinerzeit gegen jede wirtschaftliche Vernunft und ohne eine ordentliche Betriebsplanung den Bau der Sauna durchgesetzt haben“, so die Mitglieder der SPD Fraktion. Als Ergebnis dieser Fehlplanung musste die Stadt  Friesoythe die Sauna mit jährlich deutlich mehr als 100.000 Euro bezuschussen. „Dies verstößt gegen das europäische Beihilferecht, weil es private Anbieter unangemessen benachteiligt. Wirtschaftliche Fehlentscheidungen und rechtliche Problematik lassen sich also nicht voneinander trennen“, so Hans Meyer.

„Der Aufsichtsrat hat mit den Stimmen der CDU-Mehrheit beschlossen, eine wettbewerbsrechtliche Prüfung in Auftrag zu geben. Um den Aufwand dafür zu begrenzen, wurde dazu das Wirtschaftsprüfungsbüro bestimmt, das bereits vom früheren Geschäftsführer mit einer ersten Beurteilung der Beihilfeproblematik beauftragt worden ist“ erinnerte Olaf Eilers.   Auf der Grundlage dieses Gutachtens und der vorliegenden Zahlen hat der Aufsichtsrat (nicht die die Geschäftsführung) einvernehmlich eine Beschlussempfehlung erarbeitet, die auf der Gesellschafterversammlung verabschiedet wurde.  „Die CDU versucht jetzt offensichtlich von ihren eigenen Beschlüssen abzulenken – nur um sich in der Öffentlichkeit als vermeintliche Retterin einer Sauna light darstellen zu können“ ergänzte Renate Geuter.

Die von der CDU geforderten und angekündigten kurzfristigen Entscheidungen für eine veränderte Saunanachnutzung lassen sich schon deshalb nicht umsetzen, weil der damals vom 1. Stadtrat Vorlauf maßgeblich durchgesetzte PPP-Vertrag dies gar nicht zulässt. „Bekanntlich hat der Investor bisher wenig Neigung gezeigt, mit der Stadt Friesoythe über eine dafür notwendige Vertragsveränderung zu sprechen. Die CDU-Fraktion erweckt hier wider besseren Wissens falsche Erwartungen“, so Renate Geuter.

Die Mitglieder der SPD-Fraktion werden keine Entscheidung und auch keine Verzögerungstaktik mittragen, die entweder den wettbewerbswidrigen Zustand beim Betrieb der Sauna fortsetzt oder die Liquidität der WIBEF in Gefahr bringt. “Sollte es dennoch dazu kommen, werden wir gegenwärtige und mögliche frühere haftungsrechtliche Konsequenzen von einer unabhängigen Institution überprüfen lassen“ kündigte die SPD-Fraktion an.

Die Kommunalaufsicht des Landkreises hat der Stadt Friesoythe einen sehr engen finanziellen Rahmen für den zukünftigen Betrieb der WIBEF vorgegeben, der keine Spielräume für finanzielle Experimente beinhaltet. „In diesem Rahmen möchten wir für Friesoythe ein attraktives und familienfreundliches Angebot im Allwetterbad weiterentwickeln. Wir erwarten daher von der Mehrheitsfraktion, dass sie ihre bisherige Vernebelungstaktik aufgibt und sich an dieser Aufgabe konstruktiv beteiligt“, so Geuter.

Schließung der Sauna im Friesoyther Aquaferrum – Einfach erklärt!

Nachdem unser Video in den letzten Tagen bei Facebook schon sehr gut ankam, wollen wir es natürlich auch außerhalb von Facebook zur Verfügung stellen und hoffen, damit ein wenig Licht in das Gewirr von Aussagen und Zahlen der letzten Wochen bringen zu können. Viel Spaß damit!

Fehlentscheidungen in der
Vergangenheit sind Ursache für
Saunaschließung

„Die mit überwiegender Mehrheit getroffene Entscheidung zur Schließung der Sauna erfolgte nach intensiven Beratungen und der Überprüfung aller möglichen Alternativen nach eingehender rechtlicher Beratung“ so bewerteten die Mitglieder der SPD-Fraktion das Ergebnis der Sitzung der Gesellschafterversammlung der WIBEF.

„Leider hat sich die Erwartung der Initiatoren und Unterstützer für den Bau der Sauna, dieser Betrieb werde sich als gewinnbringend erweisen, zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise erfüllen lassen“, stelle Renate Geuter fest. „Eine nachvollziehbare Betriebskostenplanung  vor Beginn des Vorhabens ist auch nie vorgelegt worden, sodass es zu dieser Fehlentscheidung kam.“

„In den Gremien der WIBeF sind seit Anfang 2015 in der Regel einvernehmlich viele Maßnahmen beschlossen und umgesetzt worden mit dem Ziel,  das Betriebsergebnis von Bad und Sauna zu verbessern“ erinnerte Olaf Eilers. „Inzwischen hat die Sauna in Friesoythe  zu den nachgefragten Zeiten sogar die Grenzen ihrer Kapazität erreicht “ ergänzte Eilers.

Obwohl die Anstrengungen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit positive Ergebnisse brachten, verbleibt nach Abzug der Einnahmen ein jährlicher Fehlbetrag (einschließlich der AFA) von 120.000

Euro, der aus Steuermitteln zu finanzieren ist. Damit konnten in allen letzten drei Jahren die Vorgaben des EU Beihilferechtes nicht eingehalten werden, ein Weiterbetrieb ist nur noch zu rechtfertigen wenn für die Zukunft beihilferechtlich unproblematische Ergebnisse zu erwarten sind.

„Seit September letzten Jahres liegen uns umfangreiche Berechnungen vor, die zeigen, dass bei Veränderungen einzelner Parameter (Eintrittspreise, Öffnungszeiten etc.) auch für die Zukunft kein  wirtschaftliches EU-konformes Ergebnis erreicht werden kann  Das von einem CDU-Mitglied in der letzten Woche vorgelegte Papier stellte ebenfalls keine belastbare Perspektive dar, das auch der Verfasser dieses Papiers mit seinem Abstimmungsverhalten deutlich gemacht,“ ergänzte Olaf Eilers.

„Mit einem Weiterbetrieb der Sauna unter diesen Bedingungen wäre wissentlich und willentlich für die Zukunft gegen geltendes Recht verstoßen worden“ erinnerte Renate Geuter. „In der

Gesellschafterversammlung ist noch einmal  darauf hingewiesen worden, dass damit nicht nur für die Geschäftsführung sondern auch für den Aufsichtsrat haftungsrechtliche Folgen verbunden sind. Zahlungen aus dem städtischen Haushalt für den Betrieb der Sauna in der Größenordnung von mehr als 100 000 Euro  dürfen vor diesem Hintergrund ebenfalls nicht mehr geleistet werden“.

Neben den rechtlichen Folgen für die Verantwortlichen müssten bei einem Weiterbetrieb der Sauna die widerrechtlich gezahlten Zuschüsse aus dem Etat der WIBEF an den städtischen Haushalt zurückgezahlt werden.  Aufgrund der engen Grenzen auch der Kommunalaufsicht würde das bei der begrenzten Liquidität der WIBEF die Gefahr der Insolvenz der städtischen Wirtschaftsbetriebe mit Folgen nicht nur für das Allwetterbad sondern auch für die Rathausgebäude bedeuten.

„Wir alle haben uns die Entscheidung für die Einstellung des Saunabetriebes nicht leicht gemacht“ so das Fazit von Renate Geuter. „Eine andere Entscheidung wäre aber weder rechtlich noch im wirtschaftlichen Interesse der Stadt Friesoythe zu verantworten gewesen. Es ist jetzt intensiv eine sinnvolle Nachnutzung des Gebäudes zu planen und umzusetzen, damit weiterer wirtschaftlicher Schaden von der Stadt Friesoythe abgewendet wird“.

Kohlessen 2018 & Öffnungszeiten des Büros

Das Büro in der Moorstraße ist ab Dezember 2017 nicht mehr hauptamtlich besetzt. Die Karten für das Kohlessen am 24.02.2018 sind ab sofort unter der Telefonnummer 04491-40128 bei Maria Maul erhältlich.

Bei weiteren Fragen können Sie sich bei dem Ortsvereinsvorsitzenden Roland Winkler (0172 4374388) oder bei der Fraktionsvorsitzenden Renate Geuter (0171 7396792) melden.

Stellungnahme gegenüber dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Friesoyther Wirtschaftsbetriebe zum Thema EU-Beihilferecht und der Zukunft der Sauna im Aquaferrum:

Unsere Stellungnahme gegenüber dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Friesoyther Wirtschaftsbetriebe, Frank Böckmann (CDU), zum Thema EU-Beihilferecht und der Zukunft der Sauna im Aquaferrum:

 

 

 

 

 

 

 

Berichterstattung der NWZ: https://www.nwzonline.de/cloppenburg/wirtschaft/friesoythe-aquaferrum-ohne-konzept-steht-sauna-auf-der-kippe_a_32,0,3476139960.html

Antrag der SPD-Fraktion:
Umsetzung der Einrichtung von
Tempo-30-Zonen vor den
Kindertagesstätten und Grundschulen der
Stadt Friesoythe

Unser Antrag auf Umsetzung der Einrichtung von Tempo-30-Zonen vor den Kindertagesstätten und Grundschulen der Stadt Friesoythe.

Antrag der SPD-Fraktion
Umsetzung der Einrichtung von Tempo-30-Zonen vor den Kindertagesstätten und Grundschulen der Stadt Friesoythe

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

bezugnehmend auf den Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Friesoythe von 2015 stellen wir nun den folgenden Antrag:

Die Verwaltung der Stadt Friesoythe wird beauftragt, die Einrichtung von Tempo-30-Zonen vor den Kindertagesstätten und Grundschulen – wo bisher diese entsprechenden Tempo-beschränkungen noch nicht bestehen – im gesamten Stadtgebiet von Friesoythe einzurichten, sofern es rechtlich möglich und sinnvoll ist. Besonders in den Außenbereichen der Stadt bitten wir um entsprechende Berücksichtigung bei den Einrichtungen – beispielhaft sei dazu im Außenbereich das Montessori Kinderhaus an der Schwaneburger Wieke genannt. Ansonsten bitten wir um Überprüfung anderer Möglichkeiten wie z. B. hinweisgebende Schilder („Spielende Kinder“, etc.).

Begründung:
Nach der mittlerweile gültigen Änderung der Straßenverkehrsordnung kann Tempo 30 vor Kindertagesstätten und Grundschulen auch an Hauptverkehrsstraßen angeordnet werden und zwar unabhängig davon, ob es sich um einen Unfallschwerpunkt handelt oder nicht.

Mit der Änderung stärken wir die Verkehrssicherheit von Kindern im Straßenverkehr. Gerade kleine Kinder können Gefahren im Straßenverkehr noch nicht richtig einschätzen. Und leider stellen sich nicht alle Autofahrer von alleine auf die besondere Situation vor Grundschulen und Kindertagesstätten ein. Die Einrichtung der Tempo-30-Zonen leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit.

Die Stadt Friesoythe sollte nach Ansicht der SPD-Fraktion die beschlossene Rechtslage nutzen, um jetzt auch überall im gesamten Stadtgebiet der Stadt Friesoythe an den Grundschulen und Kindertagesstätten die Verkehrssicherheit zu verbessern.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Melanie Buhr
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Heike de Buhr
Ratsmitglied

Antrag der SPD-Fraktion:
Erstellung eines Konzeptes für
die Bereitstellung von
E-Bike-Ladestationen im
gesamten Stadtgebiet von
Friesoythe als Maßnahme
des Leader-Projektes
„Soesteniederung“

Hier unser Antrag auf Erstellung eines Konzeptes für die Bereitstellung von E-Bike-Ladestationen im gesamten Stadtgebiet von Friesoythe als Maßnahme des Leader-Projektes „Soesteniederung“

Antrag der SPD-Fraktion: Erstellung eines Konzeptes für die Bereitstellung von E-Bike-Ladestationen im gesamten Stadtgebiet von Friesoythe als Maßnahme des Leader-Projektes „Soesteniederung“

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Friesoythe stellt folgenden Antrag:

Die Verwaltung der Stadt Friesoythe wird beauftragt, im Rahmen des Leader-Projektes mögliche Standorte von E-Bike-Ladestationen im gesamten Stadtgebiet von Friesoythe aufzuzeigen. Die für einen entsprechenden Ausbau erforderlichen Kosten sind zu ermitteln, und sollten nach Auffassung der SPD Fraktion als Leader-Förderprojekt beantragt und realisiert werden.

 

Begründung:

Friesoythe verfügt über ein umfassendes Radwegenetz, das gerade auch für eine touristische Nutzung ausgelegt ist. In einer Zeit, in der immer mehr Menschen E-Bikes nutzen ist die Bereitstellung der dafür notwendigen Infrastruktur von besonderer Bedeutung.
Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Friesoythe hält es daher für sinnvoll, im gesamten Stadtgebiet von Friesoythe geeignete Standorte für die Bereitstellung von E-Bike-Ladestationen zu ermitteln.Das können typische Ziele von Radwegtouristen sein, aber auch zentrale Standorte in der Nähe von besonders intensiv genutzten Radwegen.

Ein derartiges Angebot würde das bisherige Radwegenetz qualitativ verbessern. Auch im Rahmen des Leader-Konzeptes Soesteniederung ist nicht nur im Handlungsfeld Kultur und Tourismus sondern auch im Handlungsfeld Ortsentwicklung, Infrastruktur, Mobilität die „Ertüchtigung“ des vorhandenen Radwegenetzes ein wichtiges Ziel.
Aus diesem Grunde bietet es sich an, den Ausbau mit E-Bike Ladestationen im Rahmen des Leader-Projektes für die Stadt Friesoythe zu realisieren.

Die konkrete Umsetzung dieses Antrages der SPD-Fraktion sollte nach den Sommerferien im zuständigen Fachausschuss beraten werden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen
für die SPD-Fraktion

Renate Geuter
Fraktionsvorsitzende

Pressemitteilung: Keine Bürgerbeteiligung nach Gutsherrenart!

Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit haben – wenn sie es denn wünschen – sich vor Beginn und nach dem Ende von Rats- und Ausschusssitzungen in Friesoythe zu äußern. Das ist für uns Sozialdemokraten gelebte Bürgerbeteiligung.“ Es war schon bei der konstituierenden Ratssitzung unser Ziel, diese Regelung in die Geschäftsordnung aufzunehmen – dieses Ziel verfolgte auch unser Antrag auf der Ratssitzung letzte Woche“ erinnert SPD-Fraktionsvorsitzende Renate Geuter.

Die CDU-Fraktion verweist – neben ihrem kritischen Rundumschlag – auf die Möglichkeit im § 10 der Geschäftsordnung, den Bürgerinnen und Bürgern auf Antrag das Wort zu erteilen. „Damit entlarvt sie sich selbst, denn dieses Recht einzelner Ratsmitglieder findet dort seine Grenzen, wo eine Mehrheit des Gremiums eine andere Entscheidung trifft“ erklärt Eike Baran. „Wie die CDU-Fraktion sich nämlich die Ausgestaltung dieses Verfahrens in der Praxis vorstellt, konnten wir in den letzten Wochen in den Ausschusssitzungen in zwei Beispielen konkret erleben“, erläutert Melanie Buhr.

In der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am 15.03. wurde auf Vorschlag des CDU-Ausschussvorsitzenden und mit der Unterstützung der CDU Fraktion den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gewährt, sich vor dem Tagesordnungspunkt zum Thema Stadtsanierung zu Wort zu melden.

„Dass es eben nicht nur vom Vorsitzenden sondern vom Votum einer ganzen Fraktion abhängt, zeigte sich am 14.06.2017 in der Sitzung des Jugend-, Sport-, Freizeit- und Kulturausschusses“ begründet Sönke Baumdick. Ein Vorschlag des SPD-Ausschussvorsitzenden, den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu eröffnen, sich zum Thema Kindergartenplätze vor Eintritt in die Tagesordnung zu äußern, wurde mit den Stimmen der CDU-FDP Fraktion abgelehnt.

„Dieses Verhalten macht deutlich, dass die CDU jeweils mit ihrer knappen Mehrheit darüber entscheiden möchte, wer und zu welchem Thema sich auch vor Eintritt in die Tagesordnung zu Wort melden darf“ so die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion. Bürgerbeteiligung nach Gutsherrenart – wie von der CDU nachweislich praktiziert – entspricht nicht den Vorstellungen der Sozialdemokraten. „Dieses tatsächlich praktizierte Vorgehen erweckt weiterhin den Eindruck, dass die CDU mit ihrer Mehrheit nicht genehme Fragen und nicht genehme Fragesteller ausschließen möchte“, so Renate Geuter.

„Weiteren Erklärungsversuchen aus den Reihen der CDU, weshalb unsere Position – allen Bürgerinnen und Bürgern über die Geschäftsordnung die gleichen Rechte zu geben – von Parteitaktik und Populismus geprägt sein soll, sehen wir mit Interesse entgegen“, so die Position der SPD-Fraktionsmitglieder.

Antrag der SPD-Fraktion : Erweiterung des Angebotes an Krippen- und Kindergartenplätzen in der Ortschaft Altenoythe Planungsauftrag

Hier unser Antrag auf Erweiterung des Angebotes an Krippen- und Kindergartenplätzen in der Ortschaft Altenoythe sowie Planungsauftrag an die Verwaltung:

Antrag der SPD-Fraktion : Erweiterung des Angebotes an Krippen- und Kindergartenplätzen in der Ortschaft Altenoythe
Planungsauftrag

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Bereitstellung eines bedarfsgerechten Krippen- und Kindergartenangebotes in allen Ortsteilen unserer Stadt ist derzeit eine der zentralen Herausforderungen der Stadt Friesoythe. Die Mitglieder der SPD-Fraktion begrüßen es daher, dass die Verwaltung erstmals eine eigene belastbare und der Lebensrealität entsprechende Bedarfsplanung für den Bereich der Kindergarten- und Krippenplätze im gesamten Stadtgebiet erarbeitet und vorgestellt hat. Diese Bedarfsplanung zeigt nicht nur den dringenden Handlungsbedarf für das Stadtgebiet von Friesoythe auf, er macht ebenfalls deutlich, dass auch in Altenoythe das Angebot an Kindergarten- und Krippenplätzen nicht den Bedürfnissen und Anforderungen der Eltern entspricht.

 

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Friesoythe stellt daher den Antrag,

 

die Verwaltung zu beauftragen, eine bedarfsgerechte  Erweiterung des Krippen- und Kindergartenangebotes im Ortsteil Altenoythe zu planen und zu erarbeiten und diese Planungen den Ratsgremien zur Entscheidung vorzulegen.

 

Begründung:

 

Die aktuelle Diskussion um die Erweiterung des Kindergarten- und Krippenangebotes im Stadtgebiet von Friesoythe macht deutlich, dass für eine derartige Planung eine Vielzahl von Fragestellungen zu klären und umfangreiche Absprachen mit beteiligten Organisationen erforderlich sind.

 

Der Bedarf an zusätzlichen Krippen-Kindergartenplätzen ist zwar in Friesoythe besonders ausgeprägt, es zeigt sich aber deutlich, dass bereits heute  Familien in Altenoythe nicht immer das Betreuungsangebot im frühkindlichen Bereich wahrnehmen können, dass sie sich für ihre Kinder wünschen – das gilt sowohl für das zeitliche Angebot als auch für die Form der Betreuung, sodass auch hier Handlungsbedarf  besteht.

 

Die Mitglieder der SPD-Fraktion sind daher der Auffassung, dass die Planungen für eine Erweiterung des Kindergarten- und Krippenangebotes in Altenoythe jetzt in Angriff genommen werden sollten, um auch an diesem Standort zukünftig ein den Anforderungen der Familien entsprechenden Betreuungsangebot bereitstellen zu können.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dennis Löschen , Ortsvorsteher Altenoythe
Heinz Lübbers, Mitglied des Rates, Altenoythe
Renate Geuter, Fraktionsvorsitzende

 

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